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Venezia

Heute ging ein kleiner Traum in Erfüllung. VENEDIG.
Es waren knapp 200 km von unserer Unterkunft in den Dolomiten bis ans Meer nach Venedig, aber wenn man schon mal in der Nähe ist - wann kommt man schließlich noch mal da hin.
Also ging es morgens um 8 los. Nach einigen Internetrecherchen und Tips unserer Hotelwirtin wußten wir, wie das da lang geht, wenn man auf die Insel Venedig will.
Nach einigen Gebirgspässen und etlichen mautpflichtigen Autobahnkilometern erreichten wir bei 33 Grad und strahlendem Sonnenschein schließlich den Vorort Mestre.
Mestre gehört zur Stadt Venedig, befindet sich aber auf dem Festland. Um Stress, Staus und vorallen hohe Parkgebühren in den Parkhäusern direkt in Venedig zu vermeiden, parkt man sein Auto für lediglich 10 € pro Tag in einem der großen Parkhäuser von Mestre unmittelbar am Bahnhof und fährt dann von dort für super günstige 1,20 € pro Nase mit dem Zug nach Venedig rüber.
Die Bahnverbindung klappt prima, müssen doch alle großen Züge, die von und nach Venedig fahren durch Mestre durch.

In Venedig kommt man an einem Kopfbahnhof an und steht nach dessen Verlassen direkt am Canale Grande.
Ich war von diesem ersten Anblick der Stadt schwer beeindruckt. Es war bunt und wunderschön.
Ich hatte Venedig direkt ins Herz geschlossen. Zu erwähnen sei, dass es heute an keiner einzigen Ecke in Venedig stank. Im Hotel hatte man uns gesagt, dass es im Sommer schon arg in der Stadt stinken kann. Was für ein Glück.


Vom Bahnhof machten wir uns zu Fuß über unzählige große und kleine Brücken auf den Weg zum Markusplatz. Er ist an allen Straßenecken ausgeschildert und es war einfacher als gedacht ihn zu finden. Allerdings sind die Menschenmassen, die sich in Venedig bewegen nicht zu unterschätzen. Die Stadt ist immer gerammelt voll. Ich hatte den Eindruck, dass die ganze Welt an diesem Tag in Venedig unterwegs ist.
An überlegtes Fotografieren war gar nicht zu denken. Ständig rannte einem jemand ins Bild oder man selbst lief einem anderen vor die Kamera. Also gab es heute nur Schnappschüsse vom Stadtbild.


Kurz vor dem Markusplatz überquerten wir die Rialtobrücke, eine herrliche Brückenkonstruktion, die aber ebenfalls von Menschen überfüllt war.
Rund um die Brücke herrscht auf und neben dem Canale Grande ein  wahrsinniges geschäftiges Treiben und Gewusel aus Touristen, Lieferanten und Gondeln. Das muss man gesehen haben. Der Markusplatz selbst war über und über voller Menschen. Für Leute mit Platzangst wäre das nichts gewesen. Dennoch fand ich direkt am Meer dann ein Fleckchen, an dem ich ein paar menschenlose Aufnahmen machen konnte. (Das letzte Bild gibts etwas größer noch einmal hier zu sehen)



Mein Fazit: Venedig ist überlaufen und voll - aber Venedig ist großartig.
Wenn ich noch einmal dort hin kommen sollte, dann nehme ich mir mehr Zeit und versuche vor oder nach dem großen Touristenansturm mit der Kamera unterwegs zu sein, um die vielen kleinen, schmalen Gassen entspannter erkunden zu können.






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