HTML-Gewusel

Seit einiger Zeit trug ich mich mit dem Gedanken, meinen Blog auf meine Domain umzuleiten.
Ich wollte meinen Domainnamen mit meinem Blog in Verbindung bringen und vor allem die Endung "blogspot.com" ausblenden. Bei Goggle fand ich dazu verschiedene Möglichkeiten.

1. Ein Umzug des gesamten Blogs zu Wordpress. Wordpress ist zwar Marktführer und man hat umfassende Gestaltungsmöglichkeiten, jedoch ist neben guten HTML Kenntnissen zur Einbindung des Blogs in die eigene Webseite auch die Bereitstellung von MySQL und PHP von Seiten des Providers erforderlich. Mein Hostingpaket bei 1&1 beinhaltet weder MySQL noch PHP und der Preis für das Upgrade würde nicht im Verhältnis zum Ergebnis stehen. Ein Blogumzug kam also nicht in Frage.

2.  Einbindung des Blogs durch Programmierung eines iframes. Der gesamte Bloginhalt wird dadurch auf einer leeren Webseite eingebunden. Man muss lediglich diese Webseite im Netz bereitstellen und der Blog würde unter dem gewünschten Domainnamen, z.B.
www.heike-trautmann.de/blog dort erscheinen. Das klingt gut dachte ich mir...
Im Forum von Blogger.com fand ich dann auch recht zügig einen bereits fertig geschriebenen iframe-Code, welchen ich nur an meine Bedürfnisse anpassen musste.
Das klappte nach einigem Herumprobieren ganz gut und am Ende des Tages konnte ich meinen Blog wie gewünscht unter dem link www.heike-trautmann.de/blog aufrufen.
Super! dachte ich mir. Ich war so stolz, dass ich mich ganz alleine durch diese ganzen HTML Codes um iframes und ausgeblendete Scrollbalken hindurchgewuselt hatte.
Aber ich hatte mich zu früh gefreut... :-(

Ein ausführlicher Test zeigte mir, dass sämtliche Links, welche sich in meinem Blog befinden ausschließlich im iframe geöffnet wurden. Eine Möglichkeit dies zu ändern gibt es nicht.
Mein Blog sah beim Öffnen der gesetzten Links jetzt nicht nur unschön aus - es ist sogar rechtlich bedenklich den Inhalt anderer Webseiten in einem eigenen iframe anzeigen zu lassen.
Also: Kommando zurück! Kein iframe - keine Blogeinbindung in die eingene Webseite.

Da aber Google mein Freund ist, bin ich schlussendlich doch noch fündig geworden.
Und so kommen wir zur 3. Möglichkeit. Das Lösungswort heißt CNAME.
Wieder so ein Fremdwort, aber so kompliziert ist die Sache gar nicht - dem Internet sei Dank.

Als erstes musste ich bei 1&1 mein Hostingpaket ein klein wenig erweitern und dann unter meiner Domain www.heike-trautmann.de eine Subdomain anlegen.
Diese lautet: www.blog.heike-trautmann.de.


Wenn diese eingerichtet ist, markiert man sie und ändert die Einstellungen von Standard DNS auf CName Eintrag vornehmen. Wichtig ist hier die Eintragung unter Alias-Name. Wenn man, wie ich einen Blog bei Blogger.com betreibt, muss man hier ghs.google.com eintragen.
Dann noch die Bestätigung anklicken und speichern.


Die Übernahme der CNAME  Einstellungen dauert einige Zeit, ging in meinem Fall aber in weniger als einer Stunde über die Bühne.

Jetzt musste ich nur noch in den Einstellungen meines Blogs unter Veröffentlichung auf Erweiterte Einstellungen klicken und dort den Namen meiner Subdomain angeben.


Und siehe da: "Herzlichen Glückwunsch, Ihre Blog ist fertig."

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