Schön, dass Euch die Wege des world wide web hierher geführt haben. Als passionierte Hobbyfotografin möchte ich diese Plattform nutzen, um Euch an meinem wunderschönen Hobby, der Fotografie, teilhaben zu lassen.
Seid also herzlich willkommen...

Beliebte Kategorien:

Blog-Archiv

Altweibersommer

Als letzte Tour dieser herrlichen Wanderwoche ging es mit dem Auto hinauf zum Grödner Joch. Hier starteten wir auf dem Grödner Höhenweg in Richtung Val Setus, wo uns ein steiler Aufstieg mit einigen abenteuerlichen Kletterstellen erwartete, die aber alle gesichert und gut zu überwinden waren.
Oben angekommen passierten wir die Pisciadu-Hütte um dann am Pisciadu-See vorbei weiter in Richtung Piz Pisciadu zu steigen.
Eine unglaublich schöne und schroffe Landschaft zeigte sich hier und der Aufstieg zum Gipfel des Piz Pisciadu erforderte schon ein bisschen Erfahrung und Trittsicherheit. Auf dem Gipfel gab es dann eine atemberaubende Aussicht auf das Grödnertal, die Geislerspitzen, den Piz Boé und den Heiligkreuzkofel. Nach dem Abstieg, der durchaus etwas Konzentration erforderte gab es eine Stärkung in der gut besuchten Pisciadu-Hütte, von der aus wir dann im Anschluss in Richtung Val de Mesdi abstiegen. Auch hier gab es einige knifflige, aber gesicherte Kletterpassagen. Kurz vor Colfosco bogen wir dann links ab, um zurück zum Grödner Joch aufzusteigen, wo wir spät und völlig erschöpft aber unheimlich glücklich ankamen.
Am Ende machte ich noch einige Fotos der kleinen Kapelle, die am Grödner Joch steht. Ich habe sie bereits vor fünf Jahren einmal im Schnee fotografiert und wollte jetzt noch schnell das schöne Abendlicht nutzen. Etwa 30 Meter von mir entfernt saß ein junger Engländer. Als er mich entdeckte rief er völlig aufgeregt: "Is this a Leica?"
Ich war total perplex, dass er das aus dieser Entfernung erkannt hatte und so kamen wir kurz ins Gespräch und er beglückwünschte mich zu dieser wunderbaren und absolut reisetauglichen Kamera. Ich sag ja immer wieder - Gleichgesinnte zu treffen ist einfach das Schönste, was einem auf Reisen passieren kann.

Piz Pisciadu

Von Wolkenstein aus stand eine lange Rundwanderung durch das Chedultal und das Langental an.
Wir stiegen durch das Chedultal stetig bergan bis zur Crespeinascharte, die wir auf einer
Wanderung vor fünf Jahren schon einmal durchstiegen hatten. Damals wie heute im Schnee, nur dass wir 2013 im Schnee versanken, was heute Gott sei Dank nicht der Fall war.
Über den Dolomitenhöhenweg ging es dann weiter zur Ciampeischarte und zur Puezhütte, an der bei traumhaftem Wetter die Hölle los war. Wie ließen die Hütte deswegen rechts liegen und stiegen direkt ins Langental ab. Das Tal hat seinen Namen nicht zu Unrecht, nimmt doch der Abstieg bis zum Parkplatz schier kein Ende.
Es gibt heute verschiedene Sonnenfotos, weil mir gerade das Vormittagslicht so sehr gut gefallen hat. Zudem habe ich die kleine Silvesterkapelle, die am Ausgangs- und Endpunkt unserer Wanderung steht, sowohl im morgendlichen Schatten, als auch im warmen Nachmittagslicht aufgenommen, weshalb sie hier dreimal erscheint.
Zusammenfassend sei gesagt, dass die heutige Wanderung lang und auch ein bisschen anstrengend, aber landschaftlich wirklich sehr schön war.

Chedultal - Langental

Eigentlich war für heute eine Wanderung durch die Mittagsscharte geplant, aber schon im Tal sahen wir, dass alle umliegenden Berge schneebedeckt waren. Wir fuhren dennoch rauf zu Col Raiser, um uns vor Ort ein Bild zu machen. Uns erwartete teilweise knietiefer Schnee und Weg, die nicht zu erkennen waren. Auf bestimmten Abschnitten waren unsere Spuren die ersten im Schnee. An die Mittagsscharte war so nicht im Traum zu denken.
Also wanderten wir auf den Wegen, die zu erkennen waren und machten viele viele Schneefotos, denn das Licht war gerade in den früheren Morgenstunden wirklich sehr schön.

Col Raiser im Schnee



Supported by Doteasy.com -The Free Web Hosting Provider
Wordpress Theme by Graph Paper Press

Copyright 2010 by Work-a-holic Blogger Template.
Blogger Template by Blogspot Templates