Schön, dass Euch die Wege des world wide web hierher geführt haben. Als passionierte Hobbyfotografin möchte ich diese Plattform nutzen, um Euch an meinem wunderschönen Hobby, der Fotografie, teilhaben zu lassen.
Seid also herzlich willkommen...

Beliebte Kategorien:

Blog-Archiv

Samstag ging es mit der Deutschen Bahn nach Wittstock zur Landesgartenschau. Wir sind bahntechnisch da super angebunden, so dass man in 50 Minuten, ohne umzusteigen, direkt am Eingang der Landesgartenschau ankommt. Der Besuch der Laga beginnt damit quasi schon am Bahnhof zu Hause. :-) Sehr entspannt war das. On top gibt es für Bahnreisende 2€ Rabatt auf den Eintrittspreis, was ich einen sehr schönen Anreiz finde.

Die Laga selbst ist etwas kleiner als die in Prenzlau, in meinen Augen aber schöner. Wittstock hat die Landesgartenschau sehr gut in der Altstadt platziert, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt viele Möglichkeiten zum Sitzen, Verweilen und Träumen. Drehende Liegestühle, Hängematten, Hollywoodschaukeln und Bänke sind ebenso vorhanden wir ein großer Spielplatz für die Kinder. Die Blumenbeete sind oftmals bunt gemischt bepflanzt, was mich mehrfach an eine schöne bunte Sommerwiese erinnert hat. Das Gelände ist zweigeteilt und so hat der Besucher auch die Möglichkeit einen Abstecher in die Altstadt von Wittstock zu machen. Ich selbst war schon so oft in Wittstock gewesen, habe aber die Stadt an diesem Tag völlig neu entdeckt.
Alles in allem ein wunderschöner Sommertag in einer wirklich schönen Kleinstadt.
Die Fotos sind allesamt mit der Leica M10 und dem 75mm Summarit und dem 40mm Voigtländer entstanden.

Landesgartenschau 2019

Als letzte Tour sollte es auf die 2840m hohe Blüemlisaplhütte gehen. Der Weg ist vom Oeschinensee mit vier Stunden Gehzeit angegeben, weshalb wir schon um kurz vor acht Uhr im Hotel in Kandersteg starteten, um die erste Bahn zum Oeschinensee zu nehmen. An der Bahn standen schon geschätzte 30 Leute an, so dass ich heilfroh war, dass wir eine Wochenkarte hatten und lächelnd an der Schlange vorbeigehen konnten.
Auf der Bergstation Oeschinensee angekommen ging es dann direkt los in Richtung Blüemlisalphütte. Hier führte uns der Weg direkt am Oeschinensee vorbei, der noch ganz verschlafen im morgendlichen Licht schlummerte. Erst langsam sollte sich die Sonne einen Weg über die Berge bahnen.
Nach dem See stiegen wir weiter Richtung Oberbergli. Schon hier war der Weg steil und das sollte sich bis zur Blüemlisalphütte auch nicht ändern. Der gesamte Anstieg ist nicht nur sehr lang, sondern auch recht steil. Es dauert eine ganze Weile, bis man endlich die Hütte auf ihrem sehr exponierten Platz erblickt. Die Freude weicht aber sofort einer gewissen Ernüchterung, sieht man nämlich in diesem Moment direkt, welch langer und steiler Anstieg noch vor einem liegt, bis man endlich oben ankommt.
Mit uns quälen sich an diesem Tag viele Wanderer den Weg nach oben, lohnt sich die Aussicht auf der Hütte doch sehr, weil man von dort bis zum Thuner See und zum Jungfraumassiv sehen kann und sehr nah am Blüemlisalpgletscher ist.
Ich muss mich ein bisschen anstrengen, komme aber überglücklich und sogar etwas vor der angegebenen Zeit an Hohtürli an, wo sich der Übergang zum benachbarten Kiental befindet und steige dann auch noch das letzte Wegstück bis zur Hütte auf. Dort wartet eine sehr leckere Spätzlepfanne auf uns, die wir uns allemal redlich verdient hatten.

Nach einer langen Pause nahmen wir dann den doch sehr angenehmen Abstieg in Angriff. In Oberbergli bogen wir dann noch in Richtung Heuberg ab. Von dort soll man diesen atemberaubenden Blick auf den Oeschinensee haben, den wir natürlich nicht verpassen wollten.
Und wir wurden belohnt...
Völlig k.o., aber sehr glücklich nahmen wir die Bahn nach Kandersteg, wo dann eine ganz wunderbare Wanderwoche ihren Abschluss nahm.

Blüemlisalphütte

Die Jegertosse war eigentlich gar nicht wirklich geplant, wir hatten uns aber spontan für diese Tour entschieden, weil sie durch viel Wald führt und man damit auch ein bisschen der Wärme ausweichen kann. Dass es mit 1000hm keine Entspannungstour werden würde, war jedoch klar.
Morgens ging es im
Hotel Bernerhof los und wir mussten bis zum Einstieg erst einmal den Ort durchqueren um dann am Hotel Doldenhorn auf den Wanderweg abzubiegen. Der Aufstieg führt lange Zeit durch den Wald und ist sehr gut zu gehen. Ich mag ja diese morgendliche Stimmung im schattigen Wald, in dem noch die Feuchtigkeit der Nacht hängt. Irgendwann erreichen wir eine kleine Forsthütte und steigen ab da über einen schmalen, von Bergblumen gesäumten Pfad weiter bis zur Jegertosse, die kein Gipfel im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine breite Bergschulter ist, von der man einen tollen Ausblick hat, den man vor allem, in aller Ruhe genießen kann, weil sich außer uns niemand hierher verirrt hat. Zudem ist man hier oben insbesondere dem Balmhorn zum Greifen nah.

Und so vertrödeln wir eine ganze Weile dort oben, liegen im Gras, genießen die Aussicht, machen Brotzeit und schreiben uns ins Gipfelbuch ein.
Den Abstieg machen wir dann von der Forsthütte aus über die Fisialp und kommen am Nachmittag wieder am Hotel Doldenhorn an. Die Bäckerei, die wir auf dem Weg zurück in den Ort passieren, macht unseren Tag dann schlussendlich mit leckerem Kuchen und Eiskaffee perfekt.

Jegertosse

Nach einem Regentag war heute traumhaftes Wetter. Deshalb sollte es zur 2562m hohen Fründenhütte gehen. Gleich morgens machten wir uns auf den Weg, um mit der Seilbahn zum Oeschinensee zu fahren und dort unsere Tour zu starten. Ganz früh ist man am See noch relativ allein, so dass wir ganz entspannt und von der wunderschönen Morgensonne begleitet losgehen konnten. Zur Fründenhütte passiert man den Oeschinensee rechtsseitig und steigt dann durch ein leicht bewaldetes Gebiet in den Berg ein. Der gesamte Weg bis zur Hütte schlängelt sich mehrere hundert Male, wodurch man ihn sehr gut gehen kann. Und die ganze Zeit über hat man einen wunderbaren Blick auf den Oeschinensee. Ich konnte mich gar nicht satt sehen und habe eine Unmenge an Fotos gemacht. Nach einiger Zeit tauchten im Gegenlicht mehrere Steinböcke auf, die völlig entspannt auf einer Wiese rasteten und sich von uns gar nicht stören ließen. Die Fotos hier sind ausgeschnitten und somit künstlich gezoomt, wir waren selbstverständlich nicht so dicht an den Tieren dran.

Als wir mittags an der Hütte ankamen, waren wir nach Aussagen der Hüttenwirtin die ersten Wanderer des Tages, die den Weg nach oben angetreten hatten. Ein leckeres Stück Aprikosenkuchen mit Sahne rundete unsere Pause und den traumhaften Ausblick auf die umliegenden Gletscher ab.
Dazu hatten wir eine sehr nette Unterhaltung mit zwei jungen holländischen Wanderern, die an diesem Tag das erste Mal in den Bergen unterwegs, entsprechend k.o. und zu Recht unglaublich stolz auf ihre Leistung waren. Als wir uns verabschiedeten sagte mir einer der beiden: für den Fall, dass er beim Abstieg abstürzen würde, könnte ich allen anderen sagen, dass er als sehr glücklicher Mensch gestorben sei...

Der Abstieg ging dann, wie gewöhnlich, leicht. Nach einem Drittel des Weges zogen mit einem Schlag Wolken auf und wir standen im dichten Nebel. Fotografisch hatte natürlich auch das seinen Reiz, aber die schönsten Fotos hatte ich bereits in den vorhergehenden Stunden gemacht. Insbesondere die Fotos vom Oeschinensee sind meist Panoramen aus drei bis vier Fotos, weil man diese beeindruckende Landschaft mit 28mm nicht in Gänze auf den Sensor bannen kann.

Wir haben schon unzählige Touren in den Alpen gemacht, aber diese Wanderung zur Fründenhütte war definitiv eine der Schönsten.

Fründenhütte

Ich habe den Blog in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Ein Beitrag aus Sizilien fehlt noch - und eine  gesamte Wanderwoche aus dem Tannheimer Tal. Das hat verschiedene Ursachen, hauptsächlich aber ist es meiner Unlust geschuldet, Fotos zu sortieren, für gut zu befinden und dann zu bearbeiten. Einiges ist schon vorbereitet und wird demnächst hier dazwischen geschoben. :-)
Insbesondere bei den Fotos aus den Alpen dient mir der Blog inzwischen als Nachschlagewerk, um zu sehen, wann wir an welchem Ort waren und welche Tour wir dort unternommen haben.

Die letzte Woche verbrachten wir einmal mehr in der wunderschönen Schweiz und starteten direkt mit einem Regentag. Nun kann man an solchen Tagen im Bett bleiben, Verlegenheitssightseeing machen, oder die Regenjacke anziehen und losmarschieren. Wir entschieden uns für Letzteres und wählten die Tour zur
Doldenhornhütte, die hauptsächlich durch bewaldetes Gebiet führte.
Unterwegs trafen wir eine Gruppe portugiesischer Pfadfinder, die auf der Doldenhornhütte übernachtet hatten und nun auf dem Weg nach Kandersteg waren. Sie empfahlen uns unbedingt, bis zur Hütte aufzusteigen, da diese besonders schön wäre. Gesagt getan...

Als wir im Nebel oben ankamen, liefen wir direkt der Hüttenwirtin in die Arme, die auf dem Weg nach draußen war. Den Schreck, den wir ihr als Gespenster mit unseren durchsichtigen Regenponchos einjagten und das folgende Gelächter werde ich nie vergessen. Niemand hatte an diesem Tag mit Gästen gerechnet. :-)

Nach einem erfrischendem Getränk und einer äußerst freundlichen Unterhaltung stiegen wir schließlich wieder nach Kandersteg ab. Auch wenn wir nichts davon gesehen haben, die Doldenhornhütte liegt an einem ganz wunderbaren Platz und bietet bei gutem Wetter eine hervorragende Aussicht auf Kandersteg und den Oeschienensee.
Wer also einmal in der Nähe ist, sollte ihr unbedingt einen Besuch abstatten.

Doldenhornhütte im Regen



Supported by Doteasy.com -The Free Web Hosting Provider
Wordpress Theme by Graph Paper Press

Copyright 2010 by Work-a-holic Blogger Template.
Blogger Template by Blogspot Templates