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Schön, dass Euch die Wege des world wide web hierher geführt haben. Als passionierte Hobbyfotografin möchte ich diese Plattform nutzen, um Euch an meinem wunderschönen Hobby, der Fotografie, teilhaben zu lassen.
Seid also herzlich willkommen...

Am letzten Tag im Pitztal sollte die Kaunergrathütte erwandert werden.
Im schönsten Morgenlicht machten wir uns in Plangeroß auf den Weg. Die Wolken hingen recht tief, aber es schien immer mal wieder die Sonne hindurch und das erzeugte eine ganz wunderbare Stimmung.
Der erste Anstieg war echt steil und so machten wir auf den ersten paar hundert Metern ordentlich Höhenmeter. Nach Erreichen der Plangeroßalpe wurde der Weg für lange Zeit etwas gemächlicher und flacher. Dafür zogen allerdings die Wolken immer dichter, so dass es keine schöne Aussicht und nur noch Nebelbilder gab.
So durchquerten wir diffuse, kaum sichtbare Landschaften, die scheinbar nur aus Steinen bestanden.
Als dann irgendwann die Hütte in Sicht kam war klar - der große Anstieg stand uns noch bevor.
Steil und mühsam zog sich der Weg bis zu Hütte. Die zuvor ausgeschilderten dreieinhalb bis vier Gehstunden waren keinesfalls übertrieben.

Erschöpft kamen wir dann schließlich im absoluten Neben in der Kaunergrathütte an. Wir wurden mit Handschlag äußert liebenswürdig empfangen und fühlten uns in der gemütlichen Hütte sofort wie zu Hause.
Der Koch zauberte uns mit bester Laune ein hervorragendes Essen und so konnten wir später ausgeruht und gut gestärkt den Abstieg angehen.
Leider war der Cottbuser Höhenweg wegen Steinschlags komplett gesperrt, so dass es auch heute leider keine Rundtour geben konnte.

Und leider gibt es keinerlei Aufnahmen von der tollen Aussicht, die man von der Kaunergrathütte aus haben soll. Wir haben nicht das Geringste davon gesehen, hatten aber dennoch einen schönen Abschluss für unsere Wanderwoche.

Als Fazit kann ich fototechnisch feststellen, dass es unglaublich toll ist, mit leichtem Gepäck zu reisen. In diesem Sommer hatte ich erstmals die Nikon zu Hause gelassen und mich ausschließlich auf die Fuji verlassen.
Alleine wegen des Gewichts und der größeren Flexibilität hat sich diese Entscheidung absolut gelohnt.

Kaunergrathütte im Nebel

Heute ging es auf das höchste Cafe im Pitztal auf 3330m Höhe.
Wir waren mit Katharina, Franziska und Ute verabredet und so ging es pünktlich um 9 Uhr mit dem Gletscherexpress nach oben.
Das Wetter war um diese Zeit schon etwas durchwachsen, aber wir hatten neben Wolken auch noch etwas Sonne, so dass sich der ein oder andere schöne Ausblick erhaschen ließ.

Anschließend fuhren wir zurück zur Mittelstation und entschlossen uns spontan dazu, den Mittagskogel zu besteigen.
Eine nicht ganz einfache Tour, wie wir im Laufe des Tages feststellen mussten. Es lag stellenweise noch ordentlich Schnee und etwas weiter oben am Berg gab es auch einige kleine Kletterpassagen.
Bei äußerst trübem, aber trockenem Wetter erreichten wir schließlich den Gipfel.

Der Abstieg war dann noch etwas kniffliger als der Aufstieg. Kletterpassagen, kombiniert mit Schnee - Rutschgefahr also inklusive. :-)
Eigentlich wollten wir nach Mittelberg absteigen, entschieden uns aber aufgrund der Verhältnisse dagegen und stiegen über ein großes Schneefeld entspannt zur Mittelstation ab.

Am Ende des Tages gönnten wir uns noch eine leckere Pizza und einen Zirbenschnaps im Siglu, wo wir natürlich sofort von Dennis wiedererkannt wurden. Liebe Grüße nochmal an dieser Stelle. :-)


Mittagskogel im Schnee

Heute ging es rauf zur Rüsselsheimer Hütte. Bei wunderbarem Morgenlicht starteten wir direkt in Plangeroß unseren Aufstieg. Der Weg zur Hütte ist in der ersten Hälfte recht steil, aber total schön, weil er immer mal wieder durch keine Baumbestände führt.
Im oberen Bereich wurde es dann etwas weniger steil mit der Hütte im Blick, ließen sich die letzten Höhenmeter auch ganz gut bewältigen.
Wir passierten die Hütte und stiegen direkt weiter auf nach Gahwinden, einem tollen Aussichtspunkt, unterhalb der Hohen Geige.

Am Gipfelkreuz trafen wir auf ca. 35 Steinböcke, die da oben in aller Ruhe ihre Mittagspause verbrachten und sich durch uns wenige Gipfelstürmer auch gar nicht weiter stören ließen.
Ein einmaliger Anblick, den ich so noch nie genießen durfte.

Beim Abstieg kehrten wir für eine kleine Stärkung in der Hütte ein und führten dabei erneut sehr angenehme Gespräche mit einer Frauenwandergruppe aus der Pfalz, die sich in meinen Berliner Dialekt verliebt hatten. :-)

Zurück nach Plangeroß ging es auf dem gleichen Weg, den wir gekommen waren.
Alles in allem eine wunderbare Wanderung, die mit 1044 Höhenmetern zu Buche schlug.

Rüsselsheimer Hütte

Nach der gestrigen Tour zur Braunschweiger Hütte stand heute das Taschachhaus auf dem Plan. Wir waren locker mit Katharina, Franziska und Ute verabredet und trafen sie auch prompt oben an der Bergstation Riffelsee. Nach dem kurzen Schreck, über die 3,5 bis 4 Stunden Gehzeit, machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Bereits nach kurzer Zeit schloss sich Sepp unserer Gruppe an. Sepp ist ein 83jähriger, pensionierter Bergführer und war fit wie ein Turnschuh. Während unserer Wanderung durch die herrlich idyllische und ruhige Landschaft, erklärte uns Sepp eine Menge über die Berge und berichtete einiges über sein erlebnisreiches Leben als Bergführer.
Seine wichtigste Botschaft für uns war: "Augen auf den Steig" und "Wenn Du die Landschaft betrachten willst, bleib stehen." :-)
Für unseren Weg zum Taschachhaus hatten wir den Fuldaer Höhenweg ausgewählt. Ein mäßig steiler Weg, der kurz vor dem Ziel noch einige Kletterpassagen für uns bereit hielt und über den wir nach guten vier Stunden schließlich das Taschachhaus erreichten.

Nach einer ordentlichen Stärkung stiegen wir über das Taschachtal zurück nach Mittelberg ab, wo wir erschöpft aber glücklich am Abend ankamen.
Zum Dank für die tolle Begleitung luden wir Sepp noch auf einen Zirbenschnaps ins Siglu ein. Ein lieber Gruß an dieser Stelle an Dennis, der uns hervorragend bediente... :-)

Alles in allem hatten wir einen unglaublich tollen Tag mit sympathischen Gleichgesinnten, wunderbaren Gesprächen und traumhaftem Wetter.

Taschachhaus

Das Pitztal war in diesem Jahr Ziel unseres Wanderurlaubs. Unterkunft fanden wir in Plangeroß, ziemlich am Ende des Tales. Ein herrlich ruhiger Ort, von dem aus man zu hervorragenden Wanderungen starten kann.

Die erste Tour sollte zur Braunschweiger Hütte gehen. Wir starteten bei super Wetter morgens in Mittelberg und stiegen dann über den Jägersteig in Richtung Hütte auf. Der Jägersteig verläuft steil und ist an manchen Stellen gesichert. Als Weg ist er jedoch mit Trittsicherheit sehr gut zu meistern. Zudem war er menschenleer und so hat man beim Wandern absolute Ruhe und kann hervorragend den Kopf frei kriegen.
Nach gut 1000 Höhenmetern hatten wir die Braunschweiger Hütte auf 2759m erreicht. Der letzte steile Anstieg musste im Schnee bewältigt werden, aber mit der Hütte im Blick ging das ganz gut.

Bei einer wohlverdienten Stärkung lernten wir Katharina, Franziska und Ute kennen. Manchmal ist es echt seltsam. Da trifft man wildfremde Menschen und es passt von Anfang an alles. Wir schwammen sofort auf einer Wellenlänge und schlugen auch direkt den gleichen Weg in Richtung Karleskopf ein.
Der 2902m hohe Gipfel ist von der Braunschweiger Hütte aus gut zu erwandern. Ein paar kleine Schneefelder erschwerten den Aufstieg ein bisschen und hätten uns fast um das Gipfelfoto gebracht.
Katharina war diejenige, die sich entschied, die kurze Passage zum Gipfel zu klettern. Mit ein bisschen Mut folgten wir ihr und stellten fest, dass es gar nicht so schwer war, wie es ausgesehen hat.

Den Abstieg nahmen wir dann ganz entspannt über den Wanderweg E5 am Wasserfall entlang und kamen erschöpft aber glücklich am Nachmittag wieder in Mittelberg an.
Katharina, Franziska und Ute haben den Abstieg mit uns gemeinsam bewältigt und weil wir uns so hervorragend verstanden haben, verabredeten wir uns gleich für eine weitere Tour.
Dazu dann später mehr...

Braunschweiger Hütte



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